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„Drive“: Produktionsoptimierung in der Automobilzulieferindustrie

Konstante, permanente Kostenoptimierung ist in der Automobilindustrie an der Tagesordnung. Das gilt umso mehr für die Zulieferer – und somit auch für thyssenkrupp. Als Hersteller von technologisch anspruchsvollen Produktgruppen wie u.a. elektrischen Lenksystemen, Dämpfersystemen, Nockenwellen und Kurbelwellen ist Kostenoptimierung ein wichtiger Erfolgsfaktor.

Der Automotive-Bereich von thyssenkrupp beauftragte TKMC, gemeinsam mit einer externen spezialisierten Lean Production-Beratung die Optimierung der weltweit rund 80 Produktionsstandorte zu begleiten. Neben dem Projektmanagement und der Unterstützung beim Screening der einzelnen Standorte begleiteten wir maßgeblich die Entwicklung eines KPI-Systems zur Business Area-weiten Steuerung der Werke – ausgehend vom „Shopfloor“ bis zu den wesentlichen Kennzahlen für den Business Area-Vorstand.

Erfolgsgeschichten ThyssenKrupp Management Consulting

Unser Ansatz: Enge Verzahnung von Konzeption und Umsetzung

Die Entwicklung des KPI-Systems erfolgte mit einem Team aus Business Area-Verantwortlichen, den Chief Operating Officers (COOs) und teilweise direkt mit den Werksleitern. Hierbei stellten wir schnell fest, dass die reine Konzepterstellung zu kurz gedacht ist und das Geschäft nicht entscheidend nach vorne bringt. Daher haben wir uns dazu entschlossen, parallel die Implementierung des KPI-Systems anzustoßen, so dass auch die operativen Einheiten ihre bestehenden Systeme anbinden konnten.

Für unsere Berater bedeutete dies eine steile Lernkurve: Sie mussten sich über die Konzepterstellung hinaus schnell in die bestehenden KPI-Systeme und die Steuerungslogiken einarbeiten und parallel mit dem IT-Bereich ein Business Area-weit einsetzbares Dashboard entwickeln.

Unser Impact: Eine Perspektive vom „Shopfloor“ bis zur Business Area-weiten Steuerung

Nur ein praktikables, stringentes Kennzahlensystem findet die Akzeptanz von operativen Einheiten und ist somit im Tagesgeschäft relevant. Daher war es für uns entscheidend beide Perspektiven – die der Business Area und die der Operating Units/Werke – in die Entwicklung des KPI-Systems einfließen zu lassen. Neben der Ist-Aufnahme und Analyse der existierenden Kennzahlen waren vor allem die zahlreichen „Challenge“-Workshops mit den verantwortlichen COOs ein echter Erfolgsfaktor.

Unser Learning: Die Vielfalt der Produktion

Durch die Vorbereitung und Teilnahme an Screening- und Best Practice-Workshops, u.a. in Brasilien, Italien und Osteuropa, lernten unsere Berater viele Kollegen sowie zahlreiche Werke und Produktionsverfahren kennen. Das so gewonnene Produktions-Know-how und das über die Zeit aufgebaute Netzwerk trägt maßgeblich zum besseren Verständnis der Business Area Components Technology in anderen TKMC-Projekten bei.

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